Terrarienbau - Tagebuch
(Woche 4)
 

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Tag 22-24 (5.04.-07.04.06)

 

Nachdem auch der letzte Farbversuch nicht meinen Vorstellungen entsprach, habe ich noch eine Tube Rot in den Rest des Eimers gemischt. Ich möchte eine mehr rötliche Färbung um einen Kontrast zu schaffen zu dem hellen Sand. Außerdem entspricht das auch mehr den örtlichen Gegebenheiten in den Teilen Australiens, in denen sich unsere Tiere zuhause fühlen. Ob die Farbe so wie sie jetzt ist optimal wird, kann man wohl erst sagen, wenn ich mit den feineren optischen Maßnahmen und dem Auftragen der Versiegelung (Leim D3 Ponal) fertig bin. Dann ist allerdings auch nichts mehr dran zu ändern. Ich habe außerdem die Deckenplatte vorbereitet, Löcher für Lüftungsgitter und Spots für Wärme bzw. örtliche Ausleuchtung mit einer Stichsäge und einer Lochkreissäge gesägt.

 

                              

 

Nachdem das Design fertig ist, kann das Gehäuse also verklebt und verschraubt werden. Um schon einmal zu sehen, wie die Farbe nachher tatsächlich aussieht, habe ich den einzelnen Stein, der später ins Terra gestellt wird, mit einer dünnen Schicht Leim bestrichen. Bin mal gespannt, wie das morgen aussieht, kann mir noch nicht so richtig vorstellen, dass der weiße Leim farblos austrocknet.

 


Tag 25-28 (08.04.-10.04.06)
 

Der Stein sah eigentlich schon recht gut aus. Die Farbe ist etwas nachgedunkelt und hat seine sandige Struktur verloren, aber der Leim ist vollkommen farblos abgetrocknet und hat eine schöne wasserdichte Schicht gebildet. Allerdings fand ich das optische Ergebnis immer noch nicht sooo toll für die komplette Rückwand. Also habe ich mich dazu durchgerungen und noch etwas roten Sand gekauft. Bevor ich allerdings den Leim aufgetragen habe, habe ich mit einem Pinsel in weiße Farbe getunkt und diesen dann etwas ausgepinselt, bis er nur noch wenig weiße Farbe abgegeben hat. Damit habe ich dann die komplette Rückwand bepinselt, so dass alle Erhöhungen mit etwas weißer Farbe hervorgehoben wird. Dadurch soll später alles etwas strukturierter aussehen. Den Sand habe ich dann sofort nach dem Auftragen des Holzleimes an die Rückwand "bepustet". Einfach etwas auf die Hand und reingepustet. Hatte zwar selber Sand im Mund, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Rückwand entsteht nun also aus echtem roten Wüstensand. Wie man auf den Bildern erkennen kann, färbt dieser Sand aber so dermaßen, dass ich mir die ganze Einfärberei wohl hätte sparen können. Aber nun gut, fürs nächste Mal weiß ich bescheid und ihr auch.

 

     

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