Terrarienbau - Tagebuch
(Woche 1)
 

Das Grundgerüst des Terrariums soll aus zwei beschichteten Spanplatten (160x80x1,9cm) und Wänden aus 5cm starkem Styropor bestehen.

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Tag 1 (15.03.06)

 

Gestern war es mir endlich möglich die ersten Arbeitsschritte am neuen Terrarium zu vollziehen, nachdem ich vorgestern erstmal Platz im Keller meiner Schwiegereltern schaffen musste. (Dank an Uschi) Da meine Freizeit begrenzt ist, werde ich die Sache nicht überstürzen und die geplanten Arbeiten Schritt für Schritt ausführen.

Gestern habe ich also mit einer Handsäge die Styroporplatten (L:100xH:50xT:5cm) für den Rohbau, also Seiten- und Rückwand, zurechtgeschnitten. (Seitenwände 2mal 30x70x5 + 2mal 50x70x5cm, Rückwand 3mal 50x70x5cm) Nachdem das mehr oder weniger grade (leicht schief) geklappt hat, wurden die Platten verklebt, aber erstmal einzeln, d.h. die Rückwand (150x70x5cm) und je eine Seitenwand (80x70x5cm). Die Verbindung besteht aus Silikon und Holzdübeln (12cm) zur besseren Stabilität.


Tag 2 (16.03.06)
 

Habe mir mein Geklebtes mal angeschaut und für gut befunden. Ist wirklich eine sehr feste Verbindung geworden. Also hab ich gleich die fertigen Wände auf die Bodenplatte geklebt. Natürlich wieder mit Silikon. Auch dies werde ich im nachhinein noch mit Holzdübeln stabilisieren, obwohl die Wände auch ohne die Dübel stabil sind.

Die Holzdübel kosten schließlich nichts (45cent pro Meter) und sind leicht zu verarbeiten.    Um die Sache zu fixieren, habe ich die schwere Deckenplatte oben drauf gelegt und konnte so gleichzeitig die Wände in die richtige Position bringen, damit später alles gerade ist und gut passt. Dabei sei noch angemerkt, dass ich den Fehler gemacht habe, auch die Deckenplatte und den Frontrahmen aus dem selben 19mm Spanplatten anfertigen zu lassen. Dabei würden auch 13mm reichen, außer man will später noch schwere Dinge aufs Terra stellen.

 Nun gut, somit habe ich halt ein paar Kilo mehr in den 5.Stock zu schleppen. Nachdem alles geklebt war stellte ich fest, dass sogar die dicke Deckenplatte durchhängt, also habe ich sie soweit stabilisiert, damit sie sich nicht verformt und die Ränder mit etwas zusätzlichem Gewicht belastet um Druck auf die Klebestellen auszuüben. Da die Zeit knapp wurde entschloss ich mich noch schnell die Drahtgaze an die Lüftungsgitter anzupassen. (Drahtgaze, als Alufliegengitter im Baumarkt ca. 4,50euro für 1mx0,6m) Diese fertigen Stücken werden dann später mit der Heißklebepistole in die Lüftungsgitter eingepasst.


Tag 3, 4 und 5 (17-19.03.06)
 

 Am Wochenende (besser gesagt nur am Sonntag) habe ich die ersten Arbeiten an der Styropor-Inneneinrichtung durchgeführt. In erster Linie habe ich den groben Zuschnitt für die einzelnen Elemente gemacht. Ist eine ganz schöne Sauerei mit dem Styropor. Links habe ich mich für eine Höhle mit darüber liegender Versteckmöglichkeit und Wärmeplatz entschieden. (bin gespannt, ob ich die Innenseiten alle mit Fliesenkleber überzogen kriege)

Die Teile wurden einfach grob zugeschnitten und schon mit erster Struktur versehen.        Die einzelnen Elemente wurde größtenteils schon zusammengeklebt. Die rechte Seite wird auch eine Höhle mit Sonnenplatz schmücken. Dazu eine Wasserstelle, die ins Styropor eingelassen wird. (vorne muss frei bleiben, damit man die Wasserschale rein und rausstellen kann ohne groß zu kleckern) Ich habe erstmal mehrere Platten übereinander geklebt, um später (heute) daraus noch etwas vernünftiges zu modellieren, da ich mir über das Design noch nicht ganz schlüssig war. Auch die obere Plattform wird noch etwas ummodelliert, aber im groben bleibt der Aufbau so.

 

Zu guter Letzt wurden von mir noch einige Einrichtungsgegenstände vorbereitet, die aus Styroporklumpen modelliert werden. Dazu gehören zwei Steine und ein Brückenpfeiler. Dazu wurden wieder mehrere Plattenreste übereinander geklebt. Bei der ganzen Inneneinrichtung lege ich besonderen Wert darauf, dass soviel Bodenfläche wie möglich mit Styropor verbaut wird, außer an den üblichen Buddelplätzen. (Höhlen, Wandränder...) Damit versuche ich die benötigte Menge an Sand einzudämmen, da dieser mit hohem Gewicht verbunden ist und außerdem wird an den markanten Stellen der Bodengrund tiefer. Die Höhe des Bodengrundes ist bei allen Einrichtungsgegenständen mit einzukalkulieren, d.h. sie muss zur Höhe der jeweiligen Teile mit zugerechnet werden, sonst steht die Höhle oder die Wasserschale nachher komplett unterm Sand.

         


Tag 6 (20.03.06)
 

An der rechten Seite habe ich gestern wie wild rumgekratzt und rumgesägt um die aufeinander geklebten Styroporplatten in irgendeine Form zu bekommen und vor allem um einen Gang nach oben zur Plattform zu schaffen. (hinten an der Wand, sieht aus wie eine Wendeltreppe) Unsere dicke   Erna ist immer etwas kletterfaul und bekommt somit einen bequemen Weg zur "Sonne".

Über der Aussparung der Wasserschale habe ich einfach die Platten etwas rundförmig "ausgehöhlt", obwohl ich denke, dass man das noch tiefer machen sollte. Also vielleicht nachher noch einmal ran. Ansonsten wurden alle Kanten noch einmal nachgebessert und alles verklebt. Die Höhle links habe ich auch komplett geklebt und hoffe das jetzt alles hält. In der Mitte habe ich eine Brücke vorbereitet, die soll dann später über Korkrinden eine Verbindung zu den Plattformen herstellen. Da ich dummerweise nur die 5cm dicken Styroporplatten gekauft hatte und feststellen musste, dass diese irgendwie effektlos aussahen, musste ich alle Platten so zurechtschneiden, dass sie aussehen als ob mehrere dünne Lagen übereinander liegen. Einen Stein (soll zumindest so aussehen) habe ich auch noch geformt, weiß aber noch nicht wo dieser hin soll. Da mir das Silikon ausgegangen ist, konnte ich die Plattform links nicht mehr ankleben, und zur Strukturierung will ich dann auch dann noch Reste an die Wand kleben. Dazu gehts aber nachher erst mal wieder in den Baumarkt, Silikon und Verdünnung kaufen.

 

           


Tag 7 (21.03.06)
 

Nachdem ich mir erst Gedanken über die Struktur der Wände machen wollte, wenn ich davor stehe, habe ich einfach mal angefangen aus den Resten einzelne "Steine" zu modellieren. Das ganze mit mehr oder weniger Erfolg. Auf jeden Fall habe ich eine Steinlandschaft an die Wände geklebt und durch wegschaben und mit Nitroverdünnung eine gewisse Grundstruktur geformt, da ich noch keine Erfahrungen mit dem Fliesenkleber habe. (also in wie weit man damit noch Strukturen machen kann) Mit der Nitroverdünnung sollte man aber vorsichtig sein. Erstens ächzt sie sich bei hoher Dosis sehr tief ins Styropor und zweitens stinkt jetzt das ganze Haus danach. Ich habe die Kellertür aufgelassen und der Mief ist bis in die Wohnungen gezogen. Das hatte ich etwas unterschätzt, da ich beim ersten Terrarienbau im freien gearbeitet hatte. Aber trotz alledem bin ich einigermaßen zufrieden. Da mich die Ecken im Terra besonders stören und aus der Erfahrung des ersten Terras heraus, habe ienbau im freien gearbeitet hatte. Aber trotz alledem bin ich einigermaßen zufrieden. Da mich die Ecken im Terra besonders stören und aus der Erfahrung des ersten Terras heraus, habe ich sie mit Bauschaum ausgefüllt, dass verleiht dem ganzen am Ende eine gleichmäßigere Note. (hoffe ich zumindest) Die linke Plattform habe ich auch noch schnell geklebt, so dass der Grundaufbau erstmal so bleibt wie er ist. Vielleicht bastele ich noch etwas an der Steinlandschaft, der Rest ist aber ok.

 

           

 

Ich denke, der Platz ist in der jetzigen Anordnung sehr gut ausgenutzt. Die Grundfläche (Bodenfläche) ist groß gehalten (alle Gegenstände haben auf Bodenhöhe, also nach der Befüllung mit Sand/Lehm Gemisch, eine geringe Fläche) und nach oben hin wurde viel Fläche geschaffen. Vor allem mit dem Hintergedanken, dass es noch einige Verbindungselemente aus Korkrinde bzw. Wurzeln geben wird. Damit und mit den Treppen/Brückenelementen ist dann auch für eine große Anzahl an Klettermöglichkeiten gesorgt, ohne die Grundfläche zum Jagen und Sprinten (Kurzsprint) zu reduzieren.

 
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