Terrarienanbau
(Teil 3)
 

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Wenn das fertige Terrarium an seinem Bestimmungsort angekommen ist und auch die Scheiben passig sind, kann man sich daran machen die beiden Terrarien zu verheiraten (also zusammen zu bauen). Dazu wird je nach Vorraussetzung die Wand des alten Terrariums aufgesägt. In unserem Fall habe ich wieder oben und unten vom Plateau die Wand mit einer Fuchsschwanzsäge aufgesägt. Wie man sehen kann, fanden die Tiere diesen Vorgang sehr interessant. Beim Sägen sollten die Tiere natürlich nicht im Terrarium sitzen, da besteht schließlich Verletzungsgefahr!

  

Danach sieht das Ganze dann so ähnlich wie in diesen Bildern aus. Da das alte Terrarium auch aus Styropor war, sieht man nun die weißen Styroporwände. Diese habe ich mit einem Heißluft bearbeitet damit sich keine Kügelchen lösen können und während der nächsten Winterruhe werden die weißen Stellen einfach mit Leim bestrichen und nach bekannter Methode mit Sand beworfen. Damit stimmt dann auch wieder die Optik. Je nachdem wie passig die beiden Terrarien zueinander stehen, muss man eventuell noch entstandene Löcher bzw. Ritzen schließen. Dies kann man z.B. mit Silikon oder aber auch mit Fliesenkleber machen.

  

Und so ist aus einem 1,60 m langen Terrarium ein 3,00 m langes Terrarium geworden, welches sich im Falle eines Unzuges ganz einfach wieder teilen, transportieren und wieder zusammensetzen lässt.

Ich hoffe ich konnte Euch damit überzeugen für eure Tiere mit vorhandenen Ressourcen ein noch größeres Terrarium zu bauen und damit Euch und vor allem euren Tieren einen Gefallen zu tun. Ich denke das Ergebnis aus unserem Beispiel kann sich sehen lassen und wir sind auch mehr als zufrieden. Am meisten jedoch freuen sich unsere Tiere, die nun fast doppelt soviel Platz haben um sich zu entfalten…

Wenn das Terrarium fertig eingerichtet ist, werde ich noch eine Menge Fotos schießen und diese in die Galerie stellen. Genauso wie nach der nächsten Winterruhe, wenn die Verbindung fertig bearbeitet ist.

Viel Spaß beim selber bauen!!!

 

 
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