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Die Bartagamen gehören zur Gattung Pogona, die wiederum zur Familie der
Agamen gehören. Es gibt acht Vertreter der Gattung Pogona, die verschiedene
Landesteile Australiens besiedeln. Speziell Pogona vitticeps (Bartagame)
bewohnen großflächig das Landesinnere, den östlichen und südöstlichen Teil des
Landes. Bartagamen sind tagaktive Tiere und halten sich vorzugsweise in
bodennahen Bereichen auf, aber auch in Büschen und Bäumen sind sie zu finden. In
der Natur sind sie Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit den Kontakt zum
anderen Geschlecht suchen. In der Terraristik werden sie gern in Gruppen von
einem Männchen und zwei Weibchen gehalten, was aber nicht zwangsläufig gut gehen
muss, da sie ein ausgeprägtes Revierverhalten zeigen können. Meist halten sie
sich auf erhöhten Punkten auf, um ihr Revier zu beobachten. Bartagamen halten
ihre Körpertemperatur durch die Umgebungstemperatur aufrecht, weshalb sie gerne
in der Sonne liegen und jeden Sonnenstrahl förmlich aufsaugen. Um diesen Effekt
zu verstärken, färben sie sich dabei dunkel, vergrößern ihre Körperoberfläche
und absorbieren so noch mehr Wärme.
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Sie haben einen recht massig wirkenden Körper und einen dreieckigen Kopf.
Einen langen Schwanz, der ca. 50% der Gesamtlänge ausmacht und auffällig große
Stacheln an den Flanken ihres beschuppten Körpers. Dies macht sie zu imposanten
Erscheinungen, die sofort auffallen mit ihrem drachen-ähnlichen Äußeren. Der
gerade für Bartagamen typische Bart, kann durch das Zungenbein abgespreizt
werden, was seine Wirkung je nach Situation nicht verfehlt.
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Die Bartagame
erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 20-25cm und eine Gesamtlänge von 50-55cm,
wobei auch vereinzelt Tiere bis 60cm Gesamtlänge gemessen wurden. Normale
Bartagamen haben eine gräulich bis gelb wirkende Farbe, wobei es auch diverse
Farbzuchten in orange-, gelb-, rot- und pastellfarbenen Tönen gibt. Das zu
erwartende Lebensalter kann ca. 10 Jahre betragen und hängt natürlich
entscheidend von den Haltungsbedingungen ab.
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Die Geschlechtsreife setzt meist in einem Alter von einem Jahr ein, wobei
dies auch durch bestimmte Haltungsbedingungen eher der Fall sein kann, aber
weniger ratsam ist. Die Weibchen legen oft mehrmals im Jahr Eier, welche von
Züchtern in Inkubatoren ausgebrütet werden. Ich weise hiermit noch einmal
ausdrücklich darauf hin, dass es für einen Leihen, der keine Abnehmer für
ein 20-30 Eier großes Gelege, Platz und Zeit für die Aufzucht der Jungtiere
hat, unverantwortlich wäre die Inkubation zu versuchen. Die Eier können nach
der Eiablage einfach im Tiefkühlfach eingefroren werden und danach entsorgt
werden.
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